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Die Personaldisposition – „Ein täglicher Spagat“

Sorgen jeden Tag für einen reibungslosen Ablauf: die Disponenten.

Die Personaldisposition (kurz: Dispo) befindet sich im vierten Stock des APS-Gebäudes. Ungefähr 30 Disponenten kümmern sich rund um die Uhr um die verschiedenen operativen und kaufmännischen Bereiche, in denen Beschäftigte der APS-GmbH eingesetzt werden: bei den Bodenverkehrsdiensten, unterteilt in die Abteilungen Rampe (RL), Gepäckabfertigung (IG), Passagier-, Fracht und Gepäck-Transporte und Check-In, in den Terminals (Instandhaltung, Wartung und VIP-Betreuung) und im Winterdienst. 

Im Schichtbetrieb leisten die Disponentinnen und Disponenten sehr anspruchsvolle Arbeit. Das Erstellen der Dienstpläne ist dabei nur eine der Herausforderungen. Zu den Aufgaben zählen auch die Ausbildungsplanung, das Kontrollieren und Überwachen der Arbeitszeiten sowie das Planen der Urlaubsanträge. 

„Wir sind oft der erste Ansprechpartner für die Mitarbeiter“, sagt die Leiterin der Personaldisposition Judith Marauhn. „Wir überprüfen die monatliche Stundenanzahl, wer wie viele Zusätze arbeitet und ob jeder die gesetzlich geregelte Freizeit einhält.“ 

Christine Böhler ist die stellvertretende Dispo-Leiterin. Sie ergänzt: „Die Kunden (z.B. die Fraport AG, Anm. d. Red.) schicken uns eine Monatsplanung und zwischendurch kurzfristige Änderungen und danach disponieren wir. Es ist ein täglicher Spagat zwischen Mitarbeiterwunsch und Kundenanforderungen. Dabei können leider nicht immer alle Mitarbeiterwünsche erfüllt werden, denn die Anforderungen des Kunden gehen vor. Aber jeder Disponent versucht das Bestmögliche für den Mitarbeiter und es wird jedes Mal geschaut, was möglich ist.“

Bis zum einschließlich 15. Tag eines Monats können APS-Beschäftigte ihren Disponenten Wünsche für den Dienstplan des Folgemonats äußern, Urlaubswünsche für das kommende Jahr müssen bis zum 30. November bei der Dispo eingehen. „Unsere Anforderungen in Bezug auf die Flexibilität sind hoch. Deshalb versuchen wir, die Wünsche so weit wie möglich zu berücksichtigen, auch im Hinblick auf die verschiedenen Belange der Mitarbeiter“, versichert Judith Marauhn. „Manchmal ändern unsere Kunden dann aber sehr kurzfristig ihren Bedarf und wir müssen entsprechend reagieren.“ Die aktuelle Witterung spielt hierbei auch eine Rolle. 

Es wird deutlich: Der Teamgeist ist gefragt. Die Solidarität der Mitarbeiter untereinander und  das Verständnis füreinander spielen eine große Rolle.

Text & Foto: Julian Borchert